Wallertheim (as) – Am heutigen Sonntag, den 04.08.2019 kommt es gegen 11:45 Uhr in Wallertheim zu einem Einsatz der Polizei, bei dem weite Teile des Ortsbereiches abgesperrt werden müssen. Hintergrund ist ein verdächtiger Gegenstand, der durch Passanten der Polizei gemeldet wird. Der Gegenstand, ähnlich einem Sprengsatz, wurde offen sichtbar auf dem Beifahrersitz eines PKW abgelegt, durch Passanten dort entdeckt und schließlich der Polizei gemeldet. Aufgrund der potentiellen Gefahr für die Anwohner wird ein festgelegter Gefahrenbereich geräumt. Die Anwohner angrenzender Gebäude werden evakuiert und begeben sich zu einer Sammelstelle auf dem Marktplatz der Ortschaft.

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Der 60-jährige Verantwortliche und Besitzer des oben beschriebenen Fahrzeuges kann beim Verlassen einer in unmittelbarer Nähe liegenden Wohnung widerstandslos durch eingesetzte Polizeibeamte unter großen Sicherheitsvorkehrungen in Gewahrsam genommen werden. Bei einer anschließenden Überprüfung des Gegenstandes durch Spezialisten des Landeskriminalamtes kann glücklicherweise festgestellt werden, dass es sich bei diesem um eine täuschend echt aussehende Bombenattrappe handelt, so dass die Absperrmaßnahmen nach kurzer Zeit wieder aufgehoben werden können. Es bestand daher zu keinem Zeitpunkt eine tatsächliche Gefahr für die Anwohner der Ortschaft.

Die verantwortliche Person wird im Anschluss an die polizeilichen Maßnahmen und nach entsprechender Ansprache durch die eingesetzten Kollegen vor Ort wieder entlassen. Der 60-jährige Mann muss nun mit der Übernahme der Kosten des Polizeieinsatzes und mit einer Strafanzeige rechnen. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang ausdrücklich darauf hin, dass der Besitz von Bombenattrappen oder vergleichbaren Gegenständen unter Umständen zu den beschriebenen Maßnahmen und den entsprechenden Konsequenzen, insbesondere der Kostenübernahme für den Verantwortlichen führen kann. (Quelle: Polizei)

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